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Rothenfelser Fasenachtsverein 1965 e.V.
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Satzung
Rothenfelser Fasenachtsverein 1965 e. V.



§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Vereinsfarben

1. Der Verein führt den Namen "Rothenfelser Fasenachtsverein 1965 e. V.". Er wird in das Vereinsregister eingetragen.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Rothenfels.

3. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März des folgenden Jahres.

4. Die Vereinsfarben sind "Blau-Gelb".


§ 2 Vereinszweck

1. Zweck des Vereins ist, den Brauch der fränkischen Fasenacht zu pflegen. Dabei verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbeünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3. Die Vereinsämter sind Ehrenämter.


§ 3 Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede Person werden.

2. Die Antragstellung zur Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Minderjährige müssen die Zustimmung ihrer (ihres) gesetzlichen Vertreter(s) nachweisen.

3. ܜber die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft. Sie ist verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe anzugeben.


§ 4 Ehrenmitgliedschaft

1. Personen, die sich aufgrund besonderer Verdienste um den Verein hervorgetan haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

2. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt durch die Vorstandschaft mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen und abstimmenden Mitglieder.


§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet
a) mit dem Tod des Mitglieds
b) durch Austritt
c) durch Streichung von der Mitgliederliste
d) durch Ausschluss

2. Bei Tod eines Mitgliedes erlischt die Beitragspflicht sofort. Es besteht kein Anspruch auf Erhebung eines Beitrages (zum Ende des laufenden Geschäftsjahres) seitens des Vereins.

3. Der Austritt ist dann wirksam, wenn er der Vorstandschaft gegenüber schriftlich erklärt worden ist. Die Mitgliedschaft bleibt bis Zum Ende des laufenden Geschäftsjahres erhalten.

4. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Vorstandschaft von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Erfüllung seiner Beitragspflicht im Rückstand ist Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen sind. Dem Mitglied ist die Streichung schriftlich mitzuteilen.

5. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Vorstandschaft, aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Entscheidung ist dem Betroffenen unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder persönlich gegenüber der Vorstandschaft zu rechtfertigen. Dem Betroffenen ist der Ausschluss schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluss steht ihm das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschlussbeschlusses beim Vorstand eingelegt sein. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, hat die Vorstandschaft innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuladen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschlussbeschluss als nicht erlassen.


§ 6 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben. Dieser muss bis 30. Juni des laufenden Jahres eingegangen sein (Bringschuld). Seine Höhe setzt die Mitgliederversammlung fest. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.


§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Vorstandschaft und die Mitgliederversammlung.


§ 8 Vorstandschaft

1. Die Vorstandschaft besteht aus folgenden Vereinsmitgliedern:
a) dem Vorsitzenden
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Schriftführer
d) dem Schatzmeister
e) mindestens vier und höchstens sieben Beisitzern

2. Die unter Absatz 1 genannten Vorstandschaftsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Sie sind in geheimer Abstimmung zu wählen. Es kann per Handzeichen abgestimmt werden, wenn diese die Versammlung einstimmig. beschließt. Die Vorstandschaft bleibt auch nach dem Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

3. Außer durch Tod erlischt das Amt eines Vorstandschaftsmitglieds mit dem Ausschluss aus dem Verein, durch Amtsenthebung und Rücktritt. Die Mitgliederversammlung kann jederzeit, mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen, die gesamte Vorstandschaft oder einzelne seiner Mitglieder ihres Amtes entheben. Die Vorstandschaftsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären.


§ 9 Aufgaben der Vorstandschaft

1. Die Vorstandschaft ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nicht durch diese Satzung anderen Vereinsorganen vorbehalten sind.
Sie hat vor allem folgende Aufgaben:
a) Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
b) Verwaltung des Vereins und Beschlussfassung über Vereinsfragen, soweit dafür nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist.
c) Verwaltung des Vereinsvermögens
d) Erstellung des Jahres- und Kassenberichts
e) Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung
f) Einberufung der Mitgliederversammlung
g) Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Vereinsmitgliedern
h) Beschlussfassung über Ehrungen und Ernennungen von Ehrenmitgliedern.

2. Die Vorstandschaft wird vom Vorsitzenden nach Bedarf, mindestens aber viermal im Jahr, einberufen. Sie muss unverzüglich einberufen werden, wenn mindestens vier seiner Mitglieder es schriftlich unter Mitteilung der Gründe verlangen.

3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gerichtlich und außergerichtlich je mit Alleinvertretungsberechtigung. Rechtsgeschäfte mit einem Betrag über 250,-E sind für den Verein nur verbindlich, wenn die Vorstandschaft zugestimmt hat. Der Vorsitzende kann über diesen Betrag, bei unaufschiebbaren Geschäften und nach Rücksprache mit dem Schatzmeister, frei verfügen. Er hat hierüber bei der darauffolgenden Vorstandssitzung Bericht zu erstatten.

4. Die Zeichnungsberechtigung über sämtliche Vereinskonten ist dem Vorsitzenden und dem Schatzmeister vorbehalten.


§ 11 Kassenführung

1. Die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden insbesondere aus Beträgen und Spenden aufgebracht. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

2. Der Schatzmeister hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen. Er ist berechtigt alle Zahlungen, die aufgrund eines Beschlusses der Vereinsorgane resultieren, vorzunehmen.

3. Die Jahresrechnung ist von zwei Kassenprüfern, die jeweils auf drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt werden, zu prüfen. Sie ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.


§ 12 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
a) Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts, Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung der Vorstandschaft
b) Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrags
c) Wahl und Abberufung der Mitglieder der Vorstandschaft und der Kassenprüfer
d) Beschlussfassung über Ãnderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins
e) Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschlussbeschluss der Vorstandschaft

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich mindestens einmal statt. Außerdem muss die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt wird.

3. Jede Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch Aushang im Vereinskasten einberufen. Dabei ist die vorgesehene Tagesordnung mitzuteilen.

4. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Versammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.



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